Symposium


Historische Rebsorten – ein Weg in die Zukunft?
Ein Symposium mit Verkostung

Am Freitag, 18. November ab 13.30 Uhr dreht sich in der Hochschule Geisenheim alles um historische Rebsorten. Im Rahmen einer Gemeinschafts-Veranstaltung des Instituts für Rebenzüchtung, von Slow Food Rheingau und dem neu gegründeten Verein zur Förderung des historischen Weinbaus im Rheingau werden neue Projekte vorgestellt und Erfahrungen diskutiert. Dabei geht es unter anderem um die spannende Frage, wie durch historische Rebsorten die Bio-Diversität im Weinbau wieder erhöht werden kann. Dadurch können neue Marktnischen entstehen, die dem Weinbau auch im internationalen Wettbewerb weiterhelfen.

Die Tagung richtet sich an Winzer, Wein-Fachhändler, Vertreter von Wissenschaft und Behörden sowie Weinliebhaber und Weinbruderschaften. Teilnehmende Winzer stellen diverse Weine aus historischen Rebsorten zur Verkostung bereit. 

Termin:

18. November 2016 - 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Gerd-Erbslöh-Hörsaal - Von-Lade-Str. 1 - Geisenheim

zur Einstimmung:
Slow Food Menü in der Mensa ab 12 Uhr

nach dem Symposium:
Verkostung von ca. 30 Weinen aus historischen Rebsorten und gemischten Sätzen verschiedener Winzer und Lehranstalten

Anmeldungen erbeten bis 10.11.2016 (verlängert)
an info@historischer-weinbau.de



Wir freuen uns über finanzielle Unterstützung im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen bei der Durchführung der Veranstaltung.

Programm:

13:30 - 13:50
Einführung und Begrüßung
durch den Präsidenten der Hochschule Herrn Prof. Dr. Hans Reiner Schultz
und die Staatssekretärin im Umweltministerium Dr. Beatrix  Tappeser

13:50 - 14:20
Historische Rebsorten – Entwicklungsgeschichte und aktueller Stand
(Dr. Christine Krämer, Stuttgart)

14:20 - 14:50
Die Sicherung genetischer Ressourcen als gesellschaftliche Aufgabe – das Beispiel des Weinbaus (Dr. Erika Maul, Geilweilerhof)

14:50 - 15:20
Historische Rebsorten als Chance für Vielfalt und Authentizität – die Perspektive der Verbraucher (Prof. Dr. Ulrich Steger, Slow Food Rheingau )

15:20 - 15:40 Kaffeepause

15:40 - 16:10
Erfahrungen mit dem gemischten Satz in der Praxis – die Erfahrungen in Franken
(Kai Wagner)

16:10 - 17:10
Podiums-Diskussion, Moderation: Prof. Dr. Leo Gros „Zwi-schen staatlicher Aufgabe und unternehmerischen Ex-perimenten im Weinbau – Erfahrungen und Perspektiven mit historischen Rebsorten“
mit Thomas Riedl (Verbraucher-Vertreter),
Theresa Breuer und Baron Knyphausen (Winzer)

17:10 - 17:25
Vorstellung des Projektes “Netzwerk Historischer Wein-
bau im Rheingau“
(Dr. Andreas Booß/ Peter Seyffardt)

17:25 - 17:30
Schlusswort (Prof. Dr. Ernst H. Rühl)

17:30 - 18:30
Verkostung
Eröffnung durch den Staatssekretär im HMWK, Herrn Ingmar Jung

Stimmen:

Weinbaupräsident Peter Seyffardt:
„Nur kontinuierliche weinbauliche Anpassungsmaßnahmen versprechen dauerhaften Erfolg. Ergänzende breit angelegte, wirtschaftlich tragfähige Experimente mit historischen Rebsorten können darüber hinaus ein wichtigstes Instrument sein, mit dem die Weinwirtschaft die Herausforderungen des Klimawandels meistert.“

Frederik zu Knyphausen:
„Unsere Erfahrungen mit dem gemischten Satz zeigen: Die Kunden sind erst neugierig und dann begeistert von den Geschmacks-Varianten. Guter Riesling ist heute weit verbreitet. Der gemischte Satz hingegen ist eine interessante Produktdifferenzierung, auch wenn es wohl ein Nischenprodukt bleiben wird.“

Winzerin Teresa Breuer:
„Seit über 20 Jahren bauen wir Orleans und Heunisch an – und ich lerne noch immer viel bei dem Versuch, diese Rebsorten auf den hohen Standard unserer anderen Weine zu bringen. Solche Experimente bringen uns immer wieder auf neue Ideen, die auch im Kerngeschäft interessant sind.“

Anmeldungen unter: info@historischer-weinbau.de

Download Pressemitteilung