Verein

Der Verein stellt sich vor.


Die Vorsitzenden: Prof. Dr. Ulrich Steger, Michael A. Else (stv.)

„Aus der Vergangenheit für die Zukunft
- Wege für Weinbau und Region.“

Der Gründungsvorstand.
▪ Prof. Dr. Ulrich Steger, Vorsitzender
▪ Michael A. Else, stellvertretender Vorsitzender 
▪ Marion Thomas-Nüssler, Beisitzerin
▪ Hubert Konrad, Beisitzer
▪ Dr. Andreas Booß, Beisitzer

Zielsetzung des Vereins.
„Zwecke des Vereins sind die Förderung der Pflanzenzucht und der Heimatpflege im Sinne von § 52 Abs. 2 Nr. 22 und 23 der Abgabenordnung. Die Verwirklichung dieser Zwecke soll durch Aktivitäten erfolgen, die der Förderung und Bewahrung traditionellen (historischen) Weinbaus und historischer Rebsorten dienen, einschließlich der Erhaltung biologischer Vielfalt und weinbaulich geprägter Kulturlandschaften.“

Diese Zwecke aus § 2 unserer Satzung sollen erfüllt werden durch:

▪ die Förderung und den Erhalt historischer Rebsorten, einschließlich ihrer historischen Anbau­ und Erziehungs-formen, sowie der damit verbundenen Methoden der Vinifizierung. Dies sehen wir als Beitrag zu Biodiversität und Geschmacksvielfalt an. Mit der Nutzung und Bekanntmachung von historischen Weinbaudenkmälern und der weinbaubezogenen Landschaftskultur (z.B. Wege, Mauern, Steillagen) sehen wir weitere Möglichkeiten, diese Ziele zu fördern;

▪ die Entwicklung und Umsetzung attraktiver Angebote im historischen Weinbau zum Mitmachen, Erleben und Verkosten, um die Zielgruppen unserer Arbeit intensiver an den Rheingau zu binden; um damit

▪ das Profil der Weinbauregion Rheingau durch diese historische Dimension attraktiver zu gestalten und die touristischen Angebote zu erweitern.

Projekte.

▪ Machbarkeitsstudie: Die Zusammenfassung der bestehenden Weinbau-aktivitäten im Hinblick auf weinbauhistorische Besonderheiten (wie historische Rebsorten, Weinbauflächen und Sehenswürdigkeiten) in einem Netzwerk mit dem Arbeitstitel „Historische Weinwege“, um Interessierten den Zugang zu diesen Aktivitäten in einem sich entwickelnden Gesamtkonzept zu ermöglichen.

▪ Demonstrationsflächen: Der Aufbau eines „Museums-Weinbergs“ als Kristallisationspunkt des Netzwerkes, in dem möglichst viele Facetten des historischen Weinbaues zusammengefasst und veranschaulicht werden sollen.

Leitlinien: Nachdem der „Rote Riesling“ eine eigene Dynamik entwickelt hat, ist der nächste Schritt die Reaktivierung eines spezifischen „Rheingauer gemischten Satzes“ mit dem Ziel, den Schutz als geschützte Ursprungs-bezeichnung (g.U.) zu erreichen.

▪ Veranstaltungen: Wir möchten Veranstaltungen und Workshops anbieten, wie etwa die bisherigen Symposien „Roter Riesling“ (2014) und „Historische Rebsorten“ (2016), um Erkenntnisse, Erfahrungen und Wissen weiterzugeben.

Zielgruppen. 
Die angesprochenen Zielgruppen setzen sich zusammen aus

▪ der Weinbranche, wie etwa „Weinprofis“ aus Anbau (Winzer), Handel, Fachpresse und Nachwuchs (Studierende und Auszubildende),

▪ Weininteressierten und Weinkennern, bspw. Weinbruderschaften und Organisationen wie Slow Food,

▪ Besuchern des Rheingaus, die nach Besonderheiten und Erlebnissen in der Region suchen.

Zusammenarbeit. 
Mit dem Rheingauer Weinbauverband, der Hochschule Geisenheim, UnserLand! Bürgerstiftung RheingauTaunus, Slow Food Rheingau und weiteren regionalen Akteuren verbindet uns eine enge Zusammenarbeit. Aus der Weinbranche haben mehrere renommierte Winzer ihr Mitwirken an den Zielen des Vereins zugesagt, mit weiteren stehen wir im Gespräch.

Förderung. 
Die Erstellung der Machbarkeitsstudie „Historische Weinwege“ wird durch Mittel des EU-Förderprogramms LEADER und durch die Stiftung Flughafen Frankfurt/Main finanziell unterstützt. Mit der TH Bingen wurde ein geeigneter Partner gefunden, der im Auftrag unseres Vereins die Studie erstellen wird. Das Symposium „Historische Rebsorten“ (2016) wurde im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Hessen finanziell unterstützt.

Unterstützen Sie uns! 
Wir freuen uns über jede Unterstützung, sei es finanziell als Fördermitglied, aktiv in der Vereinsarbeit oder ideell durch Zusammenarbeit und inhaltlichen Austausch.


Die Eintragung in das Vereinsregister ist im Februar 2016 erfolgt. Der Verein wurde mit Feststellungsbescheid des Finanzamts Wiesbaden vom 17.3.2016 als gemeinnützig anerkannt.

Bei Interesse an der Arbeit des Vereins, melden Sie sich bei uns. 


Gründungsversammlung am 3.12.2015