Mittwoch, 19. Juli 2017

Pressestimmen zur Studie "Historischer Weinbau im Rheingau“


Der Verein zur Förderung des Historischen Weinbaus im Rheingau e.V. hat eine umfangreiche Studie zu den verschiedenen Aspekten des historischen Weinbaus im Rheingau in Auftrag gegeben. Die Studie wurde die Technische Hochschule Bingen, Hermann-Hopeke-Institut, erstellt und durch Frau Prof. Dr. Elke Hietel und Frau Lena Bolle bearbeitet.

Die Machbarkeitsstudie zum Projekt „Historischer Weinbau im Rheingau“ ist am 27. Juni 2017 der Öffentlichkeit vorgestellt worden.

Als Verein freuen wir uns, dass unser Bemühen um den historischen Weinbau im Rheingau auch in Presseberichten Erwähnung fand.


Wer die Machbarkeitsstudie im Original nachlesen möchte, hier Download der Studie.
  

Dienstag, 27. Juni 2017

Studie Historischer Weinbau im Rheingau

Machbarkeits-Studie „Historischer Weinbau im Rheingau“ vorgestellt

Historische Rebsorten und historische Weinbau-App im Fokus

Voller Saal bei der Präsentation im Probeck'schen Hof am 27.6.2017

Am 27. Juni 2017 wurde die Machbarkeitsstudie zum Projekt „Historischer Weinbau im Rheingau“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Studie trägt vorliegende Informationen zu heute noch bestehenden Elementen aus der weinbaulichen Geschichte des Rheingaus zusammen und gibt Handlungsempfehlungen, wie diese Historie in Zukunft erlebbar gemacht werden können. Neben der Darstellung in einer App, sind dies auch die Förderung Historischer Rebsorten durch den Anbau eines „Rheingauer Gemischtes Satzes“.

Eng wurde es im Raum des Probeck`schen Hofes in Ostrich-Winkel, als der Verein zur Förderung des Historischen Weinbaus im Rheingau e.V. seine „Machbarkeits-Studie“ vorstellte. Weit über 40 Personen aus Politik, Verwaltung, Verbänden und interessieren Zuhörer haben es sich nicht nehmen lassen, bei diesem Ereignis anwesend zu sein.

Die durch den Verein zur Förderung des Historischen Weinbaus im Rheingau e.V. in Auftrag gegebene umfangreiche Studie wurde die Technische Hochschule Bingen, Hermann-Hopeke-Institut, erstellt und durch Frau Prof. Dr. Elke Hietel und Frau Lena Bolle bearbeitet. Die Studie trägt die verschiedenen Aspekte des historischen Weinbaus im Rheingau in einer Gesamtschau zusammen: Landschaftskultur und Weinberge, historische weinbauliche Gebäude und Museen, aber auch Institutionen und Projekte, die sich mit der Geschichte des Weinbaues befassen. Die Erstellung der Studie wurde finanziell durch das EU-Leader Programm, die Stiftung Flughafen Frankfurt und das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gefördert.

vlnr: Michael Else, Lena Bolle, Prof. Dr. Elke Hietel, Prof. Dr. Ulrich Steger

Zweck der Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Rheingauer Weinbauverband und dem Zweckverband Rheingau war nicht, trockene Wissenschaftsthemen zu erörtern, sondern die praktischen Konsequenzen aus der vorgestellten Bestandsaufnahme des weinhistorischen Erbes des Rheingaus. Und diese sind nach Auffassung der Anwesenden klar: ganz oben auf der Liste steht eine App, die unter der Dachmarke Kulturland Rheingau, die unglaublich reichen und vielfältigen, aber auch schwer zugängliche geschichtlichen Zeugnisse des Rheingaus übersichtlich und gut nutzbar für Touristen, Weinliebhaber und die Rheingauer selbst aufbereiten soll. Zum anderen soll die Reaktivierung historischer Rebsorten und Anbaumethoden unterstützt werden, die nicht nur zu einer höheren Biodiversität beitragen, sondern auch interessante Nischenprodukte für alle Rheingauer Weingüter sein können. Mit einem „Rheingauer Gemischten Satz“ ist beabsichtigt, diese Anbaumethoden zu fördern und die Vermarktung zu erleichtern.

Der gefundene Konsens wurde in Interviews bestätigt, die Frau Prof. Dr. Elke Hietel im Anschluss an die Präsentation mit den Beteiligten führte: darunter die Förderer, für das Umweltministerium Herr Ministerialrat Joachim-Eberhard Maltzahn, für das EU-Leader-Programm Herr Dr. Ulrich Wendt und für die Stiftung Flughafen Frankfurt die Geschäftsführerin Frau Jutta Nothacker; Vertreter der Kommunalpolitik, Herr Winfried Steinmacher als Vorsitzender des Zweckverbands Rheingau und der zukünftige Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Herr Frank Kilian, beide sozusagen stellvertretend für die anderen fünf Bürgermeister der Rheingauer Gemeinden. Für den Rheingauer Weinbauverband signalisierte Präsident Peter Seyffardt seine Unterstützung für dieses „interessante Element des Dachmarken-Prozesses, das der ganzen Region zugutekommt“. Ähnliche Unterstützung kam von der Vorsitzenden des Vereins der Gästebegleiter Rheingau-Tauns e.V., Frau Gabriele Schlimmermann und durch den offiziellen Vertreter der Hochschule Geisenheim University, Herr Prof. Dr. Manfred Stoll.

Durch die Veranstaltung und den erfahrenen Zuspruch konnte sich der Verein zur Förderung des Historischen Weinbaus im Rheingau e.V. in seiner bisherigen Arbeit insgesamt bestätigt fühlen, und neue Energie für seine weitere Arbeit „tanken“.


Download

Studie "Wissenschaftliche Untersuchungen zum Projekt Historischer Weinbau im Rheingau"

- Anlage Rheingau-Tour
- Anlage Workshop
- Anlage Erfasste Historische Elemente (auf Anfrage)


Für Rückfragen steht der Verein gerne zur Verfügung:

verein@historischer-weinbau.de



Für Anregungen und Ergänzungen der Liste sind wir dankbar.



Wir danken den Förderern






Fotos: Vereinsmitglied Sibylle Schwarz

Freitag, 16. Juni 2017

Präsentation der Machbarkeitsstudie "Historischer Weinbau im Rheingau" am 27. Juni 2017

Der Rheingau und sein weinhistorisches Erbe überrascht mit Chancenvielfalt


Kaum eine Kulturregion in Deutschland hat ein so reiches und vielfältiges Erbe im Weinbau wie der Rheingau. Gleichwohl fehlt ein stringenter roter Faden. Vieles ist schwer zu erreichen, verstreut oder vergessen, anderes muss dringend weiterentwickelt werden.

Der „Verein zur Förderung des Historischen Weinbaus im Rheingau“ hat sich auf die Fahnen geschrieben, das historische Erbe stärker in den Fokus zu rücken und es für die Zukunft nutzbar zu machen.

Zu diesem Zweck hat der Verein eine Machbarkeitsstudie an die TH Bingen vergeben, die von der EU-Leader Region, der Flughafen-Stiftung und dem Umweltministerium des Landes Hessen gefördert wird. Die Studie soll klären, welche Aspekte sinnvoll zu fördern sind.

Denn Ansätze gibt es mehr als genug: die Erhöhung der Bio-Diversität im Weinbau durch historische Rebsorten lässt interessante Nischenprodukte für Winzer erwarten, viele Angebote wären geeignet, einen nachhaltigen Tourismus zu fördern und „Museums-Weinberge“ lassen interessante Bildungsangebote nicht nur für Laien erwarten.

Die Studie wird Mitte Juni 2017 fertiggestellt sein und auch Kenner des Rheingaus mit der Vielfalt seiner Gesamtschau überraschen. Gemeinsam mit dem Zweckverband, dem Weinbauverband und den hauptsächlichen Förderern will der Verein die Ergebnisse und Schlussfolgerungen der interessierten Öffentlichkeit präsentieren.

Termin:
Dienstag, 27. Juni von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Großer Saal des Probeck’schen Hofes,
Rheinweg 30, 65375 Oestrich-Winkel.

Anmeldungen zur Teilnahme werden erbeten unter:
verein@historischer-weinbau.de